OSMAN BALKAN
Berlin / Bonn

über den künstler
Neben der Kunst und der Musik, ist es vor allem der Franzose Henri Cartier-Bresson, der ihn in seiner Sicht auf die Fotografie maßgeblich beeinflusst hat. Der entscheidende Moment. Osman, der einen großen Wert auf eine gute Beziehung zu seinen Models pflegt, die oft im selben Alter sind, zitiert gerne Cartier-Bresson: „Photographieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien… Es ist eine Art zu leben.“
Ähnlich prägte ihn die Amerikanerin Annie Leibovitz, die auch mal zwei bis drei Tage mit ihren zukünftigen Models zusammen lebte bevor sie sie fotografierte.
Osman will nicht die Welt verändern oder Weltfrieden, er arbeitet und unterstreicht die Schöhnheit im Alltäglichen in uns allen. Er hat das fertige Bild immer im Kopf, er nähert sich während der Arbeit immer weiter seiner Grundvorstellung des Motivs. Es werden zahlreiche Fotos gemacht bis das Gesicht zum vorgestellten Motiv passt. Dabei steht der Mensch klar im Mittelpunkt, ihn versteht Osman als Leinwand.
Seinen technischen Ursprung hat Osman in der analogen Fotografie, im Digitalen wird eine Symbiose versucht. Er ist ein Perfektionist, der aber eindeutig aus dem Persönlichen und nicht aus dem Zwang heraus arbeitet.
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